Bachforelle

Bachforelle

Bachforelle – Alles Wissenswerte über diese tolle Forellenart

Bachforellen: Merkmale, Verbreitung, Nahrung und Fortpflanzung

Bachforelle – Die Bachforelle gehört zu den Lachsfischen oder Salmoniden und ist eine Unterart der Forelle. Sie wird auch Bergforelle, Flussforelle oder Fario genannt. In nahrungsärmeren Gewässern findet man kleinwüchsige Exemplare, die auch als Steinforellen bezeichnet werden. Bei Anglern ist dieser ausgezeichnete und schmackhafte Speise- und Sportfisch sehr beliebt. Befischt wird er vorrangig mit Kunstködern, Fliegen und Lebendködern wie Maden oder Würmern.

Gute Köder zum Forellenangeln findet ihr hier: Forellenköder

Merkmale der Bachforelle

Forellenangeln
Forellenangeln Bachforelle, Wilde Bachforellen beim Forellenangeln

Die Bachforelle ist ein standorttreuer Einzelgänger, der sein Revier sehr energisch gegen Eindringlinge verteidigt. Eine besondere Fähigkeit dieser Tiere ist das Überwinden von Hindernissen durch Springen.
Die Bachforelle besitzt einen lang gestreckten Körper, der teilweise spindelförmig ist. Zudem besitzt sie eine Fettflosse ohne Flossenstrahlen.

Im jungen Alter hat die Bachforelle eine gegabelte Schwanzflosse, wobei die Hinterkante der Schwanzflosse im Alter vergradet.

Ihr Rücken ist olivgrün und die Flanken silbern bis goldfarben mit einer dunklen Punktierung ebenso wie die olivgrüne Rückenflosse.

Der Bauch dieses Fisches ist weiß bis schmutzig gelb.

Das Maul der Bachforelle ist bezahnt und tief gespalten.

In ihrer Länge variieren die Tiere mitunter stark, was auf das vorhandene Nahrungsangebot zurückzuführen ist.

Diese Tiere können eine Länge von bis zu 100 cm und ein Gewicht von bis zu 10-12 Kilogramm erreichen sowie ein Alter von über 10 Jahren.

Bachforelle – Verbreitung dieser Forellenart

Verbreitet ist die Bachforelle außer in Griechenland, Sardinien, Sizilien und Korsika in nahezu ganz Europa. Man findet sie aber auch im Kaukasus, Algerien, Kleinasien und in Nordafrika.

Sauerstoffreiche, kalte, klare und fließende Gewässer sind der bevorzugte Lebensraum dieser Fische. Diese Gewässer weisen Temperaturen von höchstens 20 Grad auf.

Im Sommer findet man sie bevorzugt in Bachunterläufen und in den Wintermonaten zur Laichzeit in hartgründigen Bachoberläufen.

Die Bachforelle bevorzugt vor allem Gewässer mit ausreichend Versteckmöglichkeiten, da sie relativ scheu ist.

Auf Wasserverschmutzung reagiert die Bachforelle besonders empfindlich.

Bachforelle – Nahrungsverhalten dieser Tiere

Die Art der Nahrung der Bachforelle hängt ganz stark von dem jeweiligen Gewässer ab. Auf dem Speiseplan der Bachforellen steht vor allem tierische Kost.

Sie verspeist unterschiedliche Kleintiere, die im selben Gewässer leben. Dazu gehören andere Fische aber auch Insekten sowie Insektenlarven.

Neben anderen Fischen und Insekten stehen aber auch verschiedene Kleintiere wie beispielsweise Krebstiere und Schnecken auf ihrem Speiseplan.

Eigentlich frisst die Bachforelle fast alles, was keinen besonderen Kraftaufwand erfordert.

Sie können zum einen als Raubfisch auf Nahrungssuche gehen aber auch einfach nur auf darauf warten, dass etwas zum Fressen angeschwemmt wird, beispielsweise in Flüssen oder Bächen.

Ein entsprechend reichhaltiges Nahrungsangebot ist Grundlage für die Fortpflanzung der Bachforelle.

Bachforelle – Fortpflanzung der Forelle

Die Bachforelle ist ein reviertreues Tier, zur Laichzeit allerdings schwimmt sie zum Zwecke der Fortpflanzung stromaufwärts.

Ein direkter Paarungsakt findet bei diesen Forellen nicht statt.

Die Laichzeit der Bachforelle liegt zwischen Dezember und März.

Dann zeiht sich die Bachforelle in strömungsreiche, flache Flussabschnitte oder Nebengewässer zurück. Dabei überwinden sie mitunter Hindernisse mit einer Höhe von maximal 1,50 Meter.

Dort angekommen, schlägt das Weibchen mit ihrer Schwanzflosse eine Laichgrube in den Boden des Gewässers. In diese Grube legt das Weibchen dann zwischen 150 und 2.500 Eier.

Die Anzahl der Eier ist vom Gewicht und der Größe der Bachforelle abhängig. Anschließend besamt das Männchen die Eier. Nach der Besamung verdeckt das Männchen mit Hilfe der Schwanzflosse die Eier mit Sand bzw. Kies.

Bis zum Schlüpfen der Jungtiere können bis zu vier Monate vergehen. Meistens schlüpfen sie jedoch früher.

Die junge Bachforelle ist schon direkt nach dem Schlüpfen auf sich selbst gestellt. Anfangs dient ihr Dottersack als Nahrung aber auch kleinere Insekten stehen bereits auf ihrem Speiseplan.

Zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr ist die weibliche Bachforelle bereits geschlechtsreif, die männlichen in der Regel schon etwas früher.

Wir hoffen, dass Euch der Beitrag zum Thema Bachforelle gefallen hat und würden uns freuen, euch häufiger bei uns auf der Forellenseite begrüßen zu dürfen.

Euer Forellenangeln Tricks Team